Auf zu neuen Ufern
04. Februar 2010 um 15:15 Uhr | Privat | Ein Kommentar | 151x gelesen
Unterschrieben ist zwar noch nichts, amtlich ist es seit gestern Abend aber schon: Zum ersten April werde ich die (liebgewonnene) Selbstständigkeit aufgeben und in eine befristete Festanstellung wechseln. Der Grund: Für die Vita soll´s doch bitteschön auch noch ein Volontariat sein. Und genau das werde ich in knapp zwei Monaten bei Radio Emscher Lippe in Gelsenkirchen beginnen.
Als das Angebot kam (ich hatte vor einigen Monaten selbst danach gefragt), habe ich nicht lange gezögert. Denn: Volontariate sind heiß begehrt und rar gesät. Und wenn so etwas dann auch noch auf dem Silbertablett daher kommt, sagt man eben einfach nicht nein.
Vom Arbeitsalltag her und von den Kollegen ist keine große Umgewöhnung erforderlich. Schließlich bin ich schon jetzt seit einem Jahr den Großteil meiner Zeit für Radio Emscher Lippe in Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen unterwegs. Ab April heißt es dann jetzt aber ganz konkret für 18 Monate: Die Möglichkeit, unendlich viel Geld bei verschiedenen Sendern zu verdienen (wenn man denn jeden Tag gut bezahlte Arbeit hat), ist erstmal dahin. Und Urlaub gibt es auch nur noch nach Absprache.
Dafür fließt ab April ein sicheres und geregeltes (wenn auch niedrigeres) Einkommen, es besteht ein Anspruch auf – bezahlten – Urlaub und, wenn ich krank werde, heißt das nicht sofort, dass meine Einnahmen futsch sind.
Was natürlich viel wichtiger ist: In Sachen beruflicher Zukunft geht es voran. Das Volontariat beinhaltet zwei Fortbildungskurse, außerdem sind auch zwei externe Praktika möglich. Und neben den bisherigen Reportertätigkeiten wird es jetzt vielleicht auch mal in Richtung Sendungsmoderation und / oder Nachrichtenmoderation gehen.
Auch auf dem Papier macht sich das Ganze sicherlich gut: Denn neben einem abgeschlossenen Studium, vielen – unbezahlten – Praktika und möglichst langer Praxiserfahrung (zu schlechten Konditionen) gilt ein Volontariat in den Redaktionen oft als Voraussetzung für eine spätere Festanstellung.
In diesem Sinne: Auf zu neuen Ufern!
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Kommentare
Eine Antwort zu “Auf zu neuen Ufern”
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Februar 4th, 2010 @ 20:47
Hey, sehr ordentlich, Glückwunsch und viel Erfolg